10 Jahre PragA: Grund zum Feiern

Eine voll besetzte Kirche ist ein Zeichen dafür, dass unsere Second-Hand-Boutique PragA eine Erfolgsgeschichte der Kooperation zwischen dem Caritasverband Stuttgart und der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg ist.

Wir gratulieren Frau Tuband und ihrem Ehrenamtlichenteam von Herzen. Und wir laden zu einem Einkauf ein! 

Für die Kirchengemeinde St. Georg

Michael Heil
Pfarrer

Trauer um Pfarrer Emil Benk

Emil Benk war von 2003 bis 2017 Präses der KAB und somit geistlicher und seelsorglicher Begleiter innerhalb des Verbandes. Benk stammt aus Isny im Allgäu und wurde 1990 in Weingarten zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war Benk Vikar in Münsingen und Ditzingen. Von 1994 bis 2005 war Emil Benk Pfarrer in Geislingen a.d. Steige. Von 2003 bis 2017 nahm er das Amt des Diözesanpräses der KAB wahr und war von 2005 bis 2014 zudem als Pfarrvikar in St.Fidelis/St. Maria in Stuttgart tätig sowie seit 2015 in Stuttgart-West/Botnang. Seit Herbst 2017 war er Pfarrvikar in der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordstern (Stgt.-Zuffenhausen, Stgt.-Rot, Stgt.-Freiberg, Stgt.-Stammheim).

„Mich und viele Mitbrüder und Gläubige in Stuttgart, besonders in den Kirchengemeinden, in denen Emil Benk seelsorgerlich wirkte, hat sein tragischer Tod tief erschüttert“, so Stadtdekan Msgr. Dr. Christian Hermes. „Emil war ein geschätzter und den Menschen freundlich zugewandter Seelsorger, der uns sehr fehlen wird. Wir sind dankbar für seinen Dienst und vertrauen ihn im Gebet Gott an, der ihn berufen hat und auf den er vertraut hat.“

Das Requiem findet statt am Samstag, 1. September 2018, 13.00 Uhr, in der Kirche St. Peter und Paul in Isny-Beuren mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof Menelzhofen.

Wir feiern einen Gedenkgottesdienst am Freitag, 7. September 2018, 18.30 Uhr, in der Kirche Zur Hl. Dreifaltigkeit in Stuttgart-Rot.

Schöne Ferien und gute Erholung

Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern und unseren Gästen eine gute und erholsame Ferienzeit.

Bitte beachten Sie die Ferienregelung im Gemeindebrief.

Für das Pastoralteam:
Pfr. Michael Heil

Predigt zum Hochfest Petrus und Paulus (Pfr. M. Heil)

Predigt

Liebe Schwestern und Brüder!

ist es nicht merkwürdig, dass wir am 29. Juni der beiden Apostel Petrus und Paulus gedenken, obwohl sie doch, wie wir in der Bibel nachlesen können, so grundverschieden waren, dass sie hätten wohl kaum zusammen arbeiten können?

 

Petrus und Paulus – was für ein Gegensatz!

Blicken wir auf die beiden Personen: Petrus war ein einfacher Mensch, unkompliziert. Ein Fischer, der sein Boot, seine Arbeit und den See Genezareth kennt, ein bodenständiger Mensch, würden wir sagen. Paulus hingegen war ein gewandter und gebildeter Weltmensch, der sogar schon zu seiner Zeit größere Reisen unternommen hat. Vielleicht auch ein Träumer, ein Idealist, einer mit großen Visionen. Petrus war verheiratet, Paulus ehelos. Petrus bezeichnet man eher als konservativ, vorsichtig, keine Experimente wagend. Tradition ist ihm heilig. Wohl ein klassischer Vertreter des kirchlichen Amtes. Er wird ja auch der „erste Papst der Kirche“ genannt. Paulus dagegen hat den Mut, auch neue Bahnen zu beschreiten. Er ist progressiv, weltoffen. Selbst anerkannte Konventionen gibt er auf, wenn sie der Sache im Wege stehen. Paulus betreibt ein grandioses „Aggiornamento“. Er reißt die Fenster der engen Vorstellungen auf und will möglichst vielen Menschen die Heilbotschaft Jesu Christi zugänglich machen. Schon diese ersten Gedanken zeigen:

Petrus und Paulus sind so unterschiedlich, wie zwei Menschen auch nur sein können. Die beiden sind ein beispielhafter Gegensatz.

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